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01.06.2018

Blütenpracht auf Balkonien

Mit ein wenig Pflege hält die Blütezeit besonders lange an

Im Sommer ziehen sie alle Blicke auf sich: Üppig bepflanzte Balkonkästen mit einem wahren Meer aus Blüten und Farben. Damit die Pracht besonders lange hält, sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Die richtige Basis schaffen

Am besten pflanzt man Geranien, Fuchsien und Co. gleich nach dem Kauf in hochwertige Balkonpflanzenerde. Diese ist bereits vorgedüngt und versorgt die Blumen von Anfang an mit wichtigen Spurenelementen und Nährstoffen. Außerdem ist es wichtig zu wissen, welchen Licht- und Wetterverhältnissen die Pflanzen ausgesetzt sind. Einige Blumen fühlen sich auf einem sonnigen und geschützten Südbalkon wohl, wogegen andere es lieber schattig mögen oder sogar kräftigen Winden trotzen.

Den Durst löschen...

Gerade in sonnigen Lagen sind Balkonblumen sehr durstig. Daher gilt als Faustregel: Immer gießen, wenn die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist – und das am besten morgens. In besonders heißen Regionen können einige Pflanzen bis zu zweimal täglich Wasser vertragen. Dabei ist Regenwasser ist als Durstlöscher ideal, denn es ist wenig kalkhaltig und hat gleich noch die richtige Temperatur.

... und den Nährstoff-Hunger stillen

Ca. 10 Wochen nach der Pflanzung in Balkonpflanzenerde sollte mit dem Nachdüngen begonnen werden. Einmal pro Woche freuen sich die Blumen über eine zusätzliche Nährstoffzugabe (z. B. mit Blühpflanzendünger) und danken es uns mit kräftigem Wachstum und leuchtenden Blüten.

Ausputzen für die Blütenbildung

Ausputzen bedeutet nichts anderes, als verwelkte Blüten zu entfernen und so die Samenbildung zu verhindern. Ohne Samen kann sich die Blume nicht fortpflanzen und produziert unermüdlich neue Blüten. Wer also regelmäßig Verblühtes entfernt – z. B. beim täglichen Gießen – der kann sich bis zum Frost über ein üppiges und farbenfrohes Blütenmeer freuen.