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Freilandbonsai

Freilandbonsai & Formgehölze

Bonsai und Formgehölze - beide Gehölze werden in Form geschnitten und bezaubern durch ihren einzigartigen Wuchs. Jedoch gilt beim Bonsai-Schnitt die Nachempfindung der Natur. So soll die Pflanze aussehen wie in der Natur gewachsen, aus der Ferne sieht man keinen Unterschied zwischen einem gekrümmt-gewachsenen Baum in der Natur und einem Bonsai. Das ist auch der Unterschied zu den Formgehölzen. Hier werden die Pflanzen mittels Schnitt in geometrische Formen oder auch Figuren gebracht. Sie sind zwar auch Kunstwerke, aber keine Abbilder natürlich gewachsener Bäume. 

Freilandbonsai stehen ganzjährig im Freien, einige Sorten benötigen jedoch einen einfachen Winterschutz. Wird der Bonsai in einer Bonsaischale kultiviert, benötigt er einen Schutz vor längeren Frostperioden. Je nach Wetterlage beginnt die Zeit für den Winterschutz Anfang November und endet im Frühjahr, sobald erste Anzeichen neuen Wachstums erkennbar sind. Es gibt hierfür verschiedene Möglichkeiten, die je nach Art und Sorte des Bonsais geeignet sind, so ist eine Überwinterung in einem ungeheiztem Raum oder ein helles Treppenhaus möglich. Einigen Sorten genügt es sie mitsamt der Schale in ein viel größeres Gefäß oder in ein geschütztes Beet zu pflanzen, auch ein geschützter Standort zwischen Hauswänden ist möglich. An besonders kalten Tagen ist ein zusätzlicher Schutz notwendig, man deckt den Bonsai mit einem Fließ ab.

Es sind eine Vielzahl an Formgehölzen und Bonsai im Handel erhältlich. Von schlicht bis außergewöhnlich, von klein bis groß - es ist für jeden die richtige Pflanze dabei.

Kiefer, Eibe und Buxus zählen zu den am meisten angebotenen Gehölzen, teils als Bonsai, teils als Formgehölz. Die Kunst des Formschnitts fand bereits in der Antike Anwendung und wurde in der Zeit der Renaissance wiederbelebt und im Barock perfektioniert. Bereits seit Anfang unserer Zeitrechnung gibt es in China künstlich angelegte Landschaften mit Anfängen der Bonsai-Kultur. Im 17. Jahrhundert wurde der Bonsai mehr und mehr Bestandteil der Gärten und wurde auch von vornehmen Familien kultiviert.

Traditionell verwendet man in Japan Kiefern, Wacholder, Ahorn, Ulmen, Azaleen und Fruchtbäume, wie Kulturapfel oder Japanische Aprikose als Bonsai. In Mitteleuropa werden vorwiegend kleinblättrige Ahornarten, Kiefern, Fichten, Buchen und Wacholder genutzt, da sie als einheimische Gehölze an unsere Klimabedingungen gewöhnt und angepasst sind. 

Auch in unserer Baumschule erhalten Sie Bonsai und Formgehölze, so z. B. Chamaecyparis obt. "Nana Gracilis", Pinus mugo "Gnom", Pinus mugo "March", verschiedene Buxus-Arten, Ahorne darunter auch die  beliebten rotblättrigen japanischen Ahornsorten und viele andere Arten. Unser Fachpersonal gibt Ihnen wertvolle Tipps zu Pflege, Überwinterung, Düngung und den Schnitt, so finden auch Sie den für Ihren Garten, Ihre Terrasse, Ihren Balkon richtigen Bonsai oder Formgehölz. Kommen Sie zu uns und lassen sich entführen in die Welt der kleinen Bäume...